Kepler rockt die Lotterbude

Singend, schunkelnd, aber vor allen Dingen mit Witz und Charme erzielten die Abiturienten unter dem Motto „Kepler rockt die Lotterbude“ ein Rekordergebnis beim Glühweinverkauf zugunsten des Fördervereins des Stadtgeschichtlichen Museums. Damit halfen sie mit bei der Restaurierung des Ratsschrankes und hatten auch noch viel Spaß dabei. (C. Ober)

Zeitzeugengespräch mit Zuzana Brikcius

Am Freitag, dem 15. November, besuchte die 10d mit Herrn Buchmann im Rahmen des Geschichtsunterrichts das Stadtgeschichtliche Museum, um mit der Bürgerrechtlerin Zuzana Brikcius aus der ehemaligen ČSSR ins Gespräch zu kommen. Nach einer Führung durch die Sonderschau „Charta 77 Story“ durch Brikcius fand eine Diskussion mit der Zeitzeugin statt, die damals mit 18 Jahren selbst die Charta unterzeichnete. Sie saß für ihr Engagement in der Tschechoslowakei im Gefängnis, emigrierte später nach Wien.

Als Künstler- und Bürgerrechtsbewegung in der Tschechoslowakei setzten sich die Chartisten für eine Öffnung des kommunistischen Ostblocks und Menschenrechte in ihrem Land ein. Die Bewegung wirkte maßgeblich auf die Samtene Revolution 1989 hin und war auch Vorbild für zahlreiche Bürgerrechtler in der DDR.

Besuch des Völkerschlachtdenkmals

Gemeinsam mit Frau Melz und Herrn Buchmann besuchte die Klasse 8b am Montag, dem 23. September, das Völkerschlachtdenkmal. Mit 91 m Höhe ist es eines der größten Denkmäler Europas und erinnert an eine der furchtbarsten Schlachten der Geschichte, die Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. bis 19. Oktober 1813. Nach einer Führung durch das Museum „Forum 1813“ ging es in den Denkmalskörper. Ein Aufstieg zur Aufsichtsplattform durfte natürlich nicht fehlen, immerhin war der Ausblick bei schönem Spätsommerwetter über die Stadt wirklich atemberaubend.

Geschichts-Exkursion nach Berlin

Unsere Klassenstufe 11 ging am 28.11.2018 auf Geschichts-Exkursion nach Berlin. Auf dem Programm standen die Sonderausstellung „Welcome to Jerusalem“ im Jüdischen Museum sowie die Dauerausstellung „Topographie des Terrors“. Die Schülerinnen und Schüler gewannen vertiefte Einblicke in die jüdische Geschichte und den Nazi-Terror in Deutschland. Beeindruckt kehrten sie zurück – auch verstört von der Banalität des Bösen: „Es ist für uns schwer vorstellbar, dass Massenmörder gleichzeitig Familienväter waren“, erklärte ein Schüler.