Patenschaft und finanzielle Unterstützung für Stolpersteine

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Lehrerinnen und Lehrer,
liebe Eltern,

Seit 2021 (Festjahr anlässlich 1700 Jahre jüdischer Kultur in Deutschland) haben sich die Mitglieder der UNESCO-AG intensiv mit dem Schicksal der Familie Nemann auseinandergesetzt.
Als Höhepunkt der kooperativen Projektarbeit mit dem Erich-Zeigner-Haus e.V. werden am 14. September 2022 von 11:30 Uhr bis ca. 12:30 Uhr in der Christianstraße 15 in Leipzig fünf Stolpersteine verlegt, für die unsere Schule die Patenschaft übernehmen wird.

Neben einer herzlichen Einladung zur Teilnahme an der würdevollen Zeremonie der Verlegung bitte wir auch um finanzielle Unterstützung (bis 30.11.2022).

Alle Hinweise finden Sie/findet ihr im beigefügten Flyer und Informationsbrief.

Mit einem herzlichen Dank

Die UNESCO-AG

Zeitreise ins barocke Dresden

In der letzten Schulwoche waren unsere 7. Klassen zu Besuch in Dresden. Dort nahmen Sie an einer barocken Kostumführung durch die Dresdner Altstadt teil. Ein Besuch im Zwinger durfte dabei nicht fehlen.

Nach einer Mittagspause ging es noch in die Dresdner Frauenkirche, wo ein interessanter Film über den beeindruckenden Wiederaufbau der Frauenkirche gezeigt wurde. Außerdem gab es eine Führung durch die Unterkirche.

Abenteuer Mittelalter – Leben auf der Burg Mildenstein

Wie lebt man auf einer Burg?

Die 6. Klassen besuchten die Burg Mildenstein im Rahmen des Geschichtsunterrichts und konnten einmal einen Tag wie im Mittelalter leben.

Die Burg Mildenstein ist eine Höhenburg bei Leisnig an der Freiburger Mulde. Sie wurde vor ca. 1000 Jahren errichtet. Markant und weithin sichtbar ist der Bergfried, der runde, massive Turm in der Mitte der Burg, der vor allem zum Schutz und dem Prestige der Burgbewohner diente.

Neue Geschichts-AG „Lange Schatten“

„Lange Schatten – Raubgut im Nationalsozialismus“

Eine neue Geschichts-AG beschäftigt sich mit der Zeit des Nationalsozialismus. Geschichtsinteressierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9-11 sind herzlich eingeladen, sich anzumelden und mitzumachen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die AG findet montags, von 13.30 bis 15.00 Uhr, statt. Das erste Seminar ist am Montag, dem 11.4.2022.

Anmeldungen bitte an Herrn Buchmann ().

Um was geht es?
Während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland (1933-1945) wurden Millionen von Menschen ihr Hab und Gut geraubt. Die Nazis verfolgten und töteten Menschen aufgrund ihres Glaubens, ihrer politischen Einstellung oder ihrer Lebensweise nicht nur, sondern sie raubten auch deren Eigentum. Wie und warum geschahen diese Verbrechen? Was geschah mit diesem Eigentum? Wo ist es heute? Welche Auswirkungen hat dies auf uns? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich die AG.

Wer ist beteiligt?
Die AG wird von Herrn Buchmann begleitet und gemeinsam mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig durchgeführt. Ausgebildete Historiker und Museumspädagogen stehen als Ansprechpartner zur Verfügung und begleiten die Teilnehmer durch das Thema. Außerdem stellt das Museum Materialien zur Verfügung zu einzelnen Schicksalen von Leipziger Familien, die Opfer durch die Nazis wurden. Anhand konkreter Beispiele von Opfern im Nationalsozialismus wird das Thema für uns Nachgeborene greifbar.
Dazu sind auch Besuche im Museum vorgesehen, die im Rahmen der AG stattfinden.

Was solltest du mitbringen?
Du solltest Interesse an Geschichte im Allgemeinen und dem Thema Nationalsozialismus im Besonderen mitbringen. Vorwissen ist nicht weiter notwendig. Alles, was wichtig ist, wird in der AG geklärt und vermittelt.

Bei Fragen könnt ihr euch gern jederzeit an Herrn Buchmann wenden.

Bogenschießen und Rittermahl: Kyffhäuser-Fahrt der 7b und 7d

Vor Kurzem waren unsere Klassen 7b und 7d gemeinsam mit Herrn Becker, Herrn Buchmann und Frau Wacker auf dreitägiger Klassenfahrt in Kelbra im südlichen Harz (Sachsen-Anhalt). Direkt am Fuße des Kyffhäuser-Denkmals wandelten die Schülerinnen und Schüler auf den Spuren von Kaiser Friedrich I., genannt „Barbarossa“ (1122-1190). Ihm zu Ehren wurde das Denkmal 1892 bis 1896 errichtet.

Neben dem Denkmal besuchten die Kinder auch die ehemalige Königspfalz in Tilleda, die heute ein Freilichtmuseum ist, sowie die Barbarossahöhle. Sie ist eine von nur zwei zugänglichen Anhydrithöhlen weltweit.

Die Fahrt wurde abgerundet durch ein ritterliches Essen im mittelalterlichen Ambiente.

Kepler rockt die Lotterbude

Singend, schunkelnd, aber vor allen Dingen mit Witz und Charme erzielten die Abiturienten unter dem Motto „Kepler rockt die Lotterbude“ ein Rekordergebnis beim Glühweinverkauf zugunsten des Fördervereins des Stadtgeschichtlichen Museums. Damit halfen sie mit bei der Restaurierung des Ratsschrankes und hatten auch noch viel Spaß dabei. (C. Ober)

Zeitzeugengespräch mit Zuzana Brikcius

Am Freitag, dem 15. November, besuchte die 10d mit Herrn Buchmann im Rahmen des Geschichtsunterrichts das Stadtgeschichtliche Museum, um mit der Bürgerrechtlerin Zuzana Brikcius aus der ehemaligen ČSSR ins Gespräch zu kommen. Nach einer Führung durch die Sonderschau „Charta 77 Story“ durch Brikcius fand eine Diskussion mit der Zeitzeugin statt, die damals mit 18 Jahren selbst die Charta unterzeichnete. Sie saß für ihr Engagement in der Tschechoslowakei im Gefängnis, emigrierte später nach Wien.

Als Künstler- und Bürgerrechtsbewegung in der Tschechoslowakei setzten sich die Chartisten für eine Öffnung des kommunistischen Ostblocks und Menschenrechte in ihrem Land ein. Die Bewegung wirkte maßgeblich auf die Samtene Revolution 1989 hin und war auch Vorbild für zahlreiche Bürgerrechtler in der DDR.

Besuch des Völkerschlachtdenkmals

Gemeinsam mit Frau Melz und Herrn Buchmann besuchte die Klasse 8b am Montag, dem 23. September, das Völkerschlachtdenkmal. Mit 91 m Höhe ist es eines der größten Denkmäler Europas und erinnert an eine der furchtbarsten Schlachten der Geschichte, die Völkerschlacht bei Leipzig vom 16. bis 19. Oktober 1813. Nach einer Führung durch das Museum „Forum 1813“ ging es in den Denkmalskörper. Ein Aufstieg zur Aufsichtsplattform durfte natürlich nicht fehlen, immerhin war der Ausblick bei schönem Spätsommerwetter über die Stadt wirklich atemberaubend.

Geschichts-Exkursion nach Berlin

Unsere Klassenstufe 11 ging am 28.11.2018 auf Geschichts-Exkursion nach Berlin. Auf dem Programm standen die Sonderausstellung „Welcome to Jerusalem“ im Jüdischen Museum sowie die Dauerausstellung „Topographie des Terrors“. Die Schülerinnen und Schüler gewannen vertiefte Einblicke in die jüdische Geschichte und den Nazi-Terror in Deutschland. Beeindruckt kehrten sie zurück – auch verstört von der Banalität des Bösen: „Es ist für uns schwer vorstellbar, dass Massenmörder gleichzeitig Familienväter waren“, erklärte ein Schüler.