Schüleraustausch mit Houston

Return visit from our Texan friends 2026
Am Nachmittag des 9. Juni war es endlich so weit: Nachdem wir im Januar zwei ereignisreiche Wochen in Houston verbringen und dort unsere neuen texanischen Freunde kennenlernen durften, konnten wir sie nun bei uns in Leipzig willkommen heißen. Am Leipziger Hauptbahnhof begann der ersehnte Rückbesuch. Vor uns lagen zehn gemeinsame Tage voller Begegnungen und Aktivitäten.


Der erste Schultag am Mittwoch begann für unsere Gäste noch etwas müde vom Jetlag. Bei Kaffee und Kuchen konnten wir uns in aller Ruhe wiedersehen und wurden von Herrn Deuschle begrüßt. Auch der Leipzig-Houston-Verein hat uns unterstützt und hatte einige Goodies für uns vorbereitet, über die wir uns sehr gefreut haben.


Am Freitag besuchten wir das Museum an der „Runden Ecke“. Die dortige Ausstellung gab unseren Schülerinnen und Schülern Einblicke in den Alltag der DDR.
Das Wochenende gehörte dann ganz den Schülerinnen und Schülern und ihren Gastfamilien. Neben gemeinsamen Fußballsguckens blieb Zeit für private Unternehmungen während der ersten Sommertage.
Am Dienstag fuhren wir nach Dresden. Herr Langer nahm uns mit auf eine sehr unterhaltsame Tour durch die Stadt, bei der es für alle nicht nur viel Neues zu entdecken gab, sondern auch einiges zu lachen.


Ein weiterer Höhepunkt war unser Besuch des Generalkonsulats der Vereinigten Staaten in Leipzig am Mittwoch. Dort empfing uns die Generalkonsulin Jodi Breisler und ging mit uns ins Gespräch über die Arbeit eines Konsulats und mögliche Wege in eine diplomatische Karriere. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig kultureller Austausch und persönliche Begegnungen für die deutsch-amerikanische Freundschaft sind – und wie viel ein Schüleraustausch dazu beitragen kann.


Darüber hinaus bot sich für die Teilnehmenden des Jahrgang 11 die Möglichkeit, ihre Gastgeschwister mit in die Zooschule nehmen zu dürfen.
Zum Abschluss unserer gemeinsamen Zeit fand am Freitag ein Abschiedsgrillen statt. Ein ganz herzliches Dankeschön geht dabei an die Eltern einer unserer deutschen Teilnehmerinnen, die uns ihren Garten zur Verfügung stellten. Bei gutem Essen und vielen Gesprächen konnten wir unseren letzten gemeinsamen Abend noch einmal in entspannter Atmosphäre genießen.
Am Montagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Nach zehn gemeinsamen Tagen fiel dieser Moment erwartungsgemäß nicht leicht. Für unsere deutschen Schülerinnen und Schüler war es besonders schön, dass sie ihre Gastgeschwister noch einmal persönlich zum Bahnhof begleiten und sich dort verabschieden konnten. Ein großes Dankeschön gilt deshalb auch den Kolleginnen und Kollegen, die dies am Montagmorgen ermöglicht haben.
Für unsere Gäste aus Houston ging die Reise anschließend noch weiter: Bevor es zurück in die USA ging, standen noch anderthalb Tage in Berlin inklusive einer Bundestagsführung auf dem Programm.
Wir blicken auf einen gelungenen Austausch zurück und freuen uns besonders darüber, dass aus einer Begegnung im Januar inzwischen viele echte Freundschaften entstanden sind.
Umso mehr freuen wir uns, den Austausch im Schuljahr 2027/2028 erneut durchzuführen. Bis dahin bleiben viele schöne Erinnerungen an die gemeinsame Zeit – und die Vorfreude auf ein Wiedersehen.

Katja Kapellmann
Reisetagebuch 2026
Im Anfang des Jahres flogen Herr Deuschle und ich mit einer Gruppe von 13 Schülerinnen und Schülern nach Houston, Texas, um dort den Schulaustausch des Kepler-Gymnasiums fortzuführen. Hier findet sich unser gemeinsames Reisetagebuch. Wir freuen uns schon sehr auf den Rückbesuch im Juni.
Katja Kapellmann Bild intro1, intro2, intro3

Samstag, 24.01.2026
Unser Schüleraustausch-Abenteuer Houston startete am Samstag, den 24.01.2026, um 8 Uhr morgens am Flughafen Leipzig/Halle. Alle waren pünktlich, alle Schüler, außer unsere Lehrer. Aber da von unseren Lehrern ein großzügiger Puffer von drei Stunden vor der geplanten Abflugzeit 11 Uhr eingeplant wurde, war dies kein Problem. Vollzählig wie wir schließlich waren, haben wir zunächst ein schönes Gruppenfoto mit allen Mitreisenden gemacht. Danach hieß es für die kommenden 2 Wochen Abschied nehmen von unseren Eltern. 9:30 Uhr wurde endlich der Check-In-Schalter geöffnet. Die Reise konnte also beginnen. Fluchs das Gepäck abgegeben und Flugtickets entgegengenommen und weiter ging es zum Sicherheitscheck, den alle bestanden.
Danach hieß es erneut Warten bis zum Boarding um 10:45 Uhr für unsere erste Etappe nach Frankfurt. Der kleine „Flieger“, zu welchem wir tatsächlich zu Fuß auf dem Rollfeld liefen, hatte überschaubare zwei Reihen mit jeweils zwei Sitzen, was die Sitzplatzsuche erleichterte. Nach ungefähr nur einer Stunde Flug landeten wird auch schon in Frankfurt. Dort hieß es erneut Checken der Dokumente und einige von uns durchliefen sogar noch eine spezielle Sicherheitskontrolle.
Danach erneutes Warten auf das nächste Boarding, um endlich „über den großen Teich“ nach Houston mit geplanter Abflugzeit um 13:50 Uhr zu fliegen. 13:30 Uhr durften wir endlich in die Boing 777-200 steigen. In Anbetracht der Größe des Flugzeugs gestaltete sich die Sitzplatzsuche doch anders als zuvor in Leipzig. Ein langer Flug von ca. 11 Stunden stand uns bevor. Zum Glück konnte man während des Fluges Serien und Filme auf dem Bildschirm vor sich schauen, um sich die Flugzeit zumindest gefühlt zu verkürzen. Fürs leibliche Wohl wurde auch dank drei Mahlzeiten gesorgt – Zucchini-Auflauf zum Mittagessen mit Salat und Schokolade als Dessert, einem Wrap als Zwischensnack sowie eine Art Pizzarolle zum Abendessen.
Es war ein schöner und überwiegend ruhiger Flug, begleitet von einigen zum Ende hin aufgetretenen Turbulenzen in Anbetracht des im Süden der USA herrschenden Eis-Sturms, den wir überfliegen mussten. Zum Glück waren in Houston nur Ausläufer davon zu spüren, so dass wir ohne Probleme gegen 18 Uhr Ortszeit landen konnten. Entgegen aller Befürchtungen ging es ganz entspannt durch die amerikanische Sicherheitskontrolle und sodann weiter zum Koffer-Rollband. Die Aufregung und Vorfreude stiegen, wie mochten wohl unsere jeweiligen Austauschschüler und ihre Familien sein.
Unsere Austauschschüler warteten bereits am Flughafen auf uns und empfingen uns herzlich mit selbst gebastelten Willkommensschildern mit unseren jeweiligen Namen darauf. Nach der Begrüßung – mit obligatorischem Gruppenfoto – fuhren alle mit ihren jeweiligen Gastfamilien nach Hause. Das von der jeweiligen Gastfamilie vorbereitete Abendessen eignete sich hervorragend zum ersten Kennenlernen. Jedoch übermannte uns die Müdigkeit recht schnell und wir fielen in unsere Betten, schließlich war es in Deutschland schon ungefähr 3 Uhr morgens. An die Zeitumstellung von 7 Stunden mussten wir uns erst noch gewöhnen.
Nora Elise Beer




Montag, 26.01.2026
Am Montag hatten wir Schulfrei wegen dem angesagten „Schneesturm“, der für uns Deutsche allerdings eher wie ein ganz normaler Wintertag wirkte. Deshalb konnten wir den Tag ruhig beginnen und mussten uns nicht beeilen. Am Morgen sind wir zuerst zum Supermarkt HEB gefahren, das ist ein großer texanischer Supermarkt. Dort haben wir uns ein paar Snacks und Getränke für den Tag gekauft und sind ein bisschen durch die Gänge gelaufen, weil es viele Produkte gab, die ich aus Deutschland gar nicht kannte. Danach sind wir wieder ins Auto gestiegen und haben einen Freund abgeholt. Mit ihm zusammen sind wir dann ins POST gefahren, ein Kulturzentrum in der Innenstadt. Dort haben wir uns einen Kaffee geholt und uns kurz hingesetzt. Allerdings war wegen des angekündigten Schneesturms kaum etwas los, deshalb sind wir nach einer Weile wieder gegangen. Da wir noch Zeit hatten, sind wir anschließend in einige Vintage-Läden gegangen. Dort haben wir uns verschiedene Kleidung und Accessoires angeschaut und auch ein paar Sachen gekauft. Später am Nachmittag sind wir noch in ein Museum gefahren. Dort waren verschiedene Ausstellungen zu sehen, zum Beispiel über die Geschichte der Stadt und über Kunst. Wir sind langsam durch die Räume gegangen und haben uns alles in Ruhe angesehen.
Zum Abschluss des Tages sind wir noch einmal kurz durch die Stadt gefahren und haben die Atmosphäre genossen. Insgesamt war es ein ruhiger und angenehmer Tag. Wir haben verschiedene Orte besucht, etwas unternommen und den freien Montag gemeinsam verbracht.
Josephine Blankenburg



Dienstag, 27.01.2026
Heute war unser erster Tag an der Heights High School in Houston, Texas. Morgens machte ich mir – wie an den Tagen zuvor – zuerst einen Kaffee und Frühstück. Obwohl einige Schüler hier selbst zur Schule fahren, wurden mein Austauschpartner Diego und ich von seiner Mutter gebracht. Schon bei der Ankunft fiel mir auf, wie riesig das Schulgelände ist. Es gibt einen großen Schülerparkplatz und sogar ein Parkhaus für die Lehrer.
Beim Betreten des Gebäudes mussten wir zunächst durch eine Sicherheitskontrolle mit Metalldetektor gehen, was sich ungewohnt anfühlte. Um 7:30 Uhr begrüßte uns die Schuldirektorin, und der Tag begann ganz amerikanisch mit Donuts. Anschließend gingen unsere Austauschpartner in ihren Unterricht, während wir in die Bibliothek gebracht wurden. Dort erhielten wir unsere Schul-ausweise, die wir nun immer dabeihaben müssen.
Danach verbrachten wir eine Stunde in der Cafeteria und tauschten unsere ersten Eindrücke aus. Nach der Stunde holten uns unsere Austauschpartner ab, und wir begleiteten sie durch den restlichen Schultag. Mein nächstes Fach war Englisch. Neben Prüfungsvorbereitung wurde über die Lautsprecher die „Pledge of Allegiance“ gesprochen.
Da der Abschlussjahrgang das Schulgelände in den Pausen verlassen darf, fuhren wir mittags mit Freunden zu Chick-fil-A, wo wir viele andere Austauschschüler trafen. Danach gingen wir in den Film-Unterricht. Während viele Schüler an Projekten wie Werbespots arbeiteten, wurden uns frühere Filmprojekte gezeigt.
Um 14 Uhr war der Schultag vorbei. Da wir alle ziemlich müde waren, fuhr ich mit meinem Austauschpartner nach Hause. Abends gab es Tacos, und ich erzählte meiner Gastfamilie von meinen ersten Eindrücken. Besonders auffällig fand ich, wie groß alles ist.
Johanna Kaiser
Mittwoch, 28.01.2026
Heute haben wir im Rahmen unseres Schüleraustauschprogramms das Houston Space Center besucht. Der Tag begann mit einer Führung durch das Gelände. Zuerst nahmen wir an einer sogenannten Tram-Tour teil, bei der wir mit einer kleinen Bahn über das Gelände gefahren wurden. Diese Tour brachte uns zum sogenannten Space Park. Dort konnten wir eine echte Rakete sehen, die bei mehreren Missionen eingesetzt wurde, unter anderem beim berühmten Apollo-11-Programm. Es war sehr beeindruckend, eine so große und historische Rakete aus nächster Nähe zu sehen.
Nachdem wir den Space Park besichtigt hatten, fuhren wir wieder zurück zum Hauptgebäude des Space Centers. Dort erhielten wir weitere Informationen über die Arbeit der NASA, verschiedene Weltraummissionen sowie über den Alltag und die Aufgaben von Astronauten. In mehreren Ausstellungen konnten wir unterschiedliche Raketenbauteile, Raumfahrttechnik und verschiedene Geräte sehen, die für die Erforschung des Weltraums verwendet werden. Außerdem gab es viele Modelle, Schautafeln und Videos, die die Geschichte der Raumfahrt erklärten.
Zur Mittagszeit gingen wir in den Food Court im Space Center. Dort bestellte sich jeder etwas zu essen. Nach der Mittagspause besuchten wir noch den Souvenirshop. Obwohl viele Produkte dort sehr teuer waren, kauften die meisten Schüler trotzdem kleine Andenken, entweder für sich selbst oder als Geschenk für ihre Familien und Freunde.
Zum Abschluss machten wir noch einige gemeinsame Fotos. Danach fuhren wir zurück zur Schule. Dort trennten wir uns wieder, um den restlichen Tag mit unseren Austauschpartnern zu verbringen.
Ted Kim



Donnerstag, 29.01.2026
Heute ist Donnerstag der 5. Tage unserer Reise. Wie üblich bin ich 6:30 aufgestanden und habe mich fertig gemacht. Gegen 7:15 hab die Familie und Diego meinen Austauschpartner in der Küche zum Frühstück getroffen. Nach dem Essen hat mich Diego zur Schule gefahren wo ich 8:30 die anderen in der Cafeteria getroffen habe. Bis 10 Uhr haben wir uns unterhalten und über unsere bisherigen Erlebnisse hier ausgetauscht. Danach wurden wir abgeholt in mehreren Autos der Eltern und Lehrern. Die Fahrt ging eine Stunde nach Brezos Bad. Brezos Bad ist ein National Park in welchem man Alligatoren sehen soll und seltene Vögel. Während der Fahrt haben wir uns mit den Amerikanern unterhalten und texanische Musik gehört. Als wir angekommen sind haben wir direkt unseren Spaziergang begonnen und es hat nicht lange gedauert bis wir die ersten Alligatoren gesehen haben. Zum Mittag essen gab es vorbereitetes Essen der Eltern. So gab es unter anderem Turkey Sandwitches, Cookies, Obstsalat und typisch amerikanische Snacks wie cheetos. Auf dem Rückweg haben wir bei Buckiees gehalten. Buckiees ist sowohl eine riesige Tankstelle als auch ein Restaurant und Supermarkt was hier super angesagt ist. Am späten Nachmittag haben wir uns mit ein paar deutschen und Amerikanischen Freunden getroffen zum Pickle Ball spielen. Das kann man sich vorstellen wie eine Art Mini Tennis mit einem härteren und größeren Ball. Fast alle Plätze hier sind öffentlich und beleuchtet. Ich hatte zuvor noch nie pickle Ball gespielt aber es war wirklich cool. Anschließend sind wir Tacos essen gegangen. Hier ist alles sehr lange geöffnet und so kann man nachts noch alles mögliche essen wie Cookies und so hatten wir uns noch welche geholt. Das war mein Tag am Donnerstag dem 22.01.2026 in Houston.
Matthes Kirschner


Freitag, 30.01.2026
Heute begleitenden wir unsere Austauschpartner bei einem vollen Unterrichtstag an der Heights High School! Unter anderem besuchten wir den Deutschkurs von Ms. Wimmer mit ihren Juniors und Seniors. Die Amerikaner probten gerade ein Theaterstück auf Deutsch – und wer könnte ihnen beim proben besser helfen als ein paar deutsche Schüler, die die Aussprache all dieser seltsamen deutschen Wörter können (wobei wir festgestellt haben, dass es fast unmöglich ist, einem Nicht-Muttersprachler den deutschen -ch-Laut beizubringen)
In der Mittagspause blieben wir auf dem Campus, denn es war Waiver Day! „GET THE FRIES AT DECA, YOU WON’T REGRET IT“ „5$ TACOS TO SUPPORT THE BASKETBALL TEAM“ – überall riefen Schüler und hielten Plakate hoch, um uns davon zu überzeugen, bei ihnen Essen zu kaufen, um Geld für ihre Clubs zu sammeln. Das kann man überhaupt nicht mit unseren deutschen „Kuchenbasaren“ vergleichen: Der ganze Schulhof der Highschool war voller Schüler und Ständen.
Nachdem wir uns satt gegessen und den restlichen Schultag absolviert hatten, liefen wir zum Laden Republic Boots & Co.. Schon beim Eintreten fühlte es sich so an, als wären all unsere Texas-Klischees wahr geworden – Der Geruch von Leder und die Stimme eines Cowboys, der Country-Songs sang, kamen uns entgegen. Das Angebot war groß: Ledergürtel, Cowboyhüte und Lederstiefel sowie eine Bar an der man Getränke bestellen konnte.
Am Abend gingen einige von uns in das Restaurant „Spanish Flower“, nicht nur mit Amerikanern vom Austausch, sondern mit noch mehr von ihren Freunden, was toll war, um neue Bekanntschaften zu knüpfen. Von dem unglaublich leckeren Essen lenkten uns allerdings um die 7 Fernseher ab, auf jedem einzelnen lief eine andere Sendung, von Basketball bis Anime war alles dabei. Verwirrt fragte ich einen der Amerikaner, ob das normal sei, was er mit ja beantwortete, das sei in Amerika ganz normal.
Theresa Kühnke


Sonntag, 01.02.2026
Heute sind einige der deutschen und amerikanischen Schülerinnen und Schüler zur Küstenstadt Galveston gefahren. Bei einem Rundgang über die Hauptstraße der Stadt gab es Souvenirs, Süßigkeiten und Ausstattung für den anstehenden „Mardi Gras“, der US-Amerikanischen Version des Faschingsdienstags, zu kaufen. Begleitet wurden wir von Möwenkreischen und dem Anblick riesiger Kreuzfahrtschiffe, die in Richtung Karibik abfahren würden. Danach ging es per Fähre auf die Bolivar Halbinsel, von der wir am Strand einen direkten Blick auf den Golf von Mexiko hatten, sowie Pelikane und Delfine sehen konnten. Müde von der frischen Seeluft, der Sonne und den Eindrücken fuhren wir wieder in Richtung Houston zurück.
Katja Kapellmann



Montag, 02.02.2026
Der Tag begann sehr früh da ich dank meines Jetlags schon um 3:30 Uhr aufgewacht bin. Um 7:20 Uhr gab es Frühstück mit Blutorange, Weintrauben und Oatmeal. Kurz danach brachte uns mein Gastvater um 7:55 Uhr zur Schule. Gegen 8:10 Uhr warteten wir vor der Sporthalle, bevor der Schultag richtig startete.
Von 8:30 bis 10:00 Uhr hatte ich Sportunterricht im Gym, inklusive CPR-Training, was ziemlich spannend war. Danach folgte Physik mit dem Thema Elektrizität und Stromkreise. In der Mittagspause aß ich im Deutschzimmer zu Mittag. Am Nachmittag standen „College Statistics“ mit Statistik und Balkendiagrammen sowie Biologie („Anatomy“) über Körpersysteme auf dem Stundenplan. Um 16:00 Uhr war Schulschluss.
Am Nachmittag kam ich wieder zu Hause an. Nach einer kurzen Pause mit Fernsehen habe ich mich fertig gemacht. Dann ging es dann los zum Sängerbund.
Ab 18:30 Uhr trafen wir uns im Keller des Sängerbundes. Dort hatten wir ein Abendessen geplant mit der Houston-Leipzig Sister City Association. Es gab Essen, Getränke, sehr viele Gespräche, eingie Reden und eine entspannte Atmosphäre,
sogar mit Billard. Um 20:15 Uhr fuhren wir nach Hause. Den restlichen Abend verbrachte ich im Wohnzimmer mit meiner Gastfamilie. Um 22:00 Uhr ging ich schließlich ins Bett nach einem erlebnisreichen Tag.
Jette Lucka
Dienstag, 03.02.2026
Mein Tag begann um 8:30 mit dem Unterricht an der Heights High School. Heute hatte ich Englisch in den ersten beiden Stunden. Dort saß ich neben einer Freundin meines Austauschpartners, welche sehr nett und lustig ist. Alle Schüler schrieben auf Laptops und es ist ihnen laut des texanischen Gesetzes untersagt ihr Handy zu benutzen. Wer dagegen verstößt bekommt eine Geldstrafe. Normalerweise würde mein Schultag in Amerika bis 16:00 Uhr gehen. Allerdings stand an dem Tag auch Miau Woolf auf dem Programm, weshalb wir uns um 10:00 Uhr in der Cafeteria versammelten, um von dort aus loszufahren. Niemand konnte mir so wirklich sagen was mich in Miau Woolf erwartet. Ich würde Miau Woolf als ein verrücktes und interaktives Museum beschreiben. Ich fand es sehr schön dort, da alles sehr bunt gestaltet war und man vieles ausprobieren konnte. Nach dem Besuch in Miau Woolf haben wir Mittag gegessen und im Anschluss haben wir noch eine Führung durch eine Bierbrauerei bekommen. Anschließend sind wir wieder zur Schule gefahren, wo wir von unseren Gastfamilien abgeholt wurden.
An Wochenenden bin ich mit auf die Basketballspiele meiner jüngeren Gastgeschwister gegangen. Zudem fuhr mich meine Gastfamilie zu jedem bekannten Fast Food Restaurant, zu dem ich gehen wollte. Mir wurden viele schöne Orte gezeigt. Ich war mit meinem Austauschpartner und seinen Freunden oft unterwegs, wo sie mir vieles von Houston zeigten. Ich war mit ihnen Downtown, im Kino und in verschiedenen amerikanischen Supermärkten. Es fanden auch immer coole Gruppentreffen statt mit weiteren Austauschschülern.
Lucy-Fee Marie Schnaible
Mittwoch, 04.02.2026
Heute begann mein Tag um 6:45 Uhr. Es war schon morgens warm, etwa 22 °C. Zum Frühstück gab es Toast mit Käse. Um 8:00 Uhr brachte meine Gastmutter meine Austauschpartnerin Anna, ihren kleinen Bruder Anders und mich zur Highschool. Wir kamen um 8:07 Uhr an. Nachdem Anna und ich durch die Metalldetektoren gegangen waren, trafen wir ihre Freundinnen. Viele Schüler kamen früher zur Schule, um noch Zeit mit Freunden zu verbringen, weil sie sich oft nicht im Unterricht sahen und nach Schulschluss oft viele Hausaufgaben hatten.
Die erste Stunde war Sport und begann um 8:30 Uhr. Anna und ich mussten jedoch bis 9:30 Uhr warten, bis uns die Lehrerin aufrief. Im Unterricht ging es wieder um Wiederbelebung. Zuerst zeigte die Lehrerin an einem Dummy, was man tun muss, wenn jemand bewusstlos am Boden liegt. Danach übten die Schüler in Vierergruppen selbst.
Von 10:06 bis 11:43 Uhr hatten wir Business. Die Schüler arbeiteten an Computern, um eine Word-Expert-Zertifikation zu erreichen. Da ich keinen Account hatte, spielte ich in dieser Zeit am Computer. Danach war Mittagspause, die ich bei ihren Freunden verbrachte. Anschließend hatte ich eine Doppelstunde Deutsch, wo sie nochmal ihr Schauspiel „der Poesieminister“ für das Houstenfest probten. Die letzten beiden Stunden blieben ein paar Austauschschüler, ich einbezogen dort, weil die Anfängerdeutschklasse uns kennlernen wollten. Eine hatte uns alle sogar gemalt, wir hatten uns echt sehr darüber gefreut.
Am Abend fuhren wir zu einem Basketballspiel. Die Houston Rockets spielten gegen die Boston Celtics. Vor dem Spiel sangen alle gemeinsam die Nationalhymne und danach wurden die Spieler vorgestellt. Wir saßen auf der oberen Tribüne und hatten einen guten Blick auf das Feld. Die Stimmung war gut, auch wenn das Stadion nicht ausverkauft war. In den Pausen gab es Cheerleader, eine Breakdance-Gruppe und ein Fan hatte Chance auf Geld, wenn er den Basketballkorb traf. Zur Halbzeit wurde ein 105-jähriger Veteran aus dem Zweiten Weltkrieg geehrt. Was mich überrascht hatte waren Leute die bezahlt werden um die Menschen zum anfeuern zu bewegen. Am Ende verloren die Rockets trotzdem 93:114. Danach fuhren wir nach Hause.
Isabel Steulmann


Donnerstag, 05.02.2026
Unser Tag begann um 8.30Uhr mit Unterricht. Jeder besuchte den Unterricht seiner Gastgeschwister, darunter waren Fächer, wie Calculus, Film, American History, Athletik, Theater, Chemie und vieles mehr. Der Unterricht war sehr anders vom deutschen Unterricht. Die Stunden waren jeweils um die 90 Minuten und es wurde weniger frontal unterrichtet. Die Lehrer gaben meist Aufgaben welche entweder allein oder in Kleingruppen zu erledigen waren. Alle Schüler schrieben auf Laptops, jedoch sind Handys laut texanischen Gesetzes an Schulen verboten und bei Verstoß gibt es eine Geldstrafe. In der einstündigen Mittagspause durften Schüler ab der 11. Klasse ,,Off Campus‘‘, an diesem Tag hatten jedoch die Seniors, also 12. Klässler, die im IB-Programm sind ein Meeting dafür, also entschieden sich manche von uns dafür ein bisschen draußen rumzulaufen. Die Schule ging für manche bis 14.23 Uhr und für andere bis 15Uhr.
Um 17 Uhr trafen sich die meisten Amerikaner und Deutsche im Galeria, einem Shoppingcenter mit größtenteils teuren Läden, jedoch kamen viele erst später an, da 17Uhr eine Zeit ist, zu der sehr viel Verkehr in Houston ist. Als alle da waren, holten wir uns etwas zum Abendessen, die meisten gingen zu Chipotle oder Raising Cane’s. Danach gingen manche in einen Escape Room, und andere bummeln. Beim Bummeln gingen wir in Läden, wie Hollister, Bath & Body Works und einen Laden mit Abendkleidern. Um ungefähr 20 Uhr fuhren wir alle zurück nach Hause zu unseren Gastfamilien.
Lina Stötzer
Freitag, 06.02.2026
Schule beginnt wie immer um 8:30 heute haben ich Insemination Austauschpartner Owen haben heute drei Unterrichtsfächer. Health, Economics und Calculus. Der Tag started mir Health, da das Klassenzimmer aber schon voll ist verbringe Lucy, Josi und ich die Stunde auf dem Schulhof. Danach habe ich eine Stunde Economics. Economics ist so ähnlich wie unser GRW Unterricht. Der Lehret Mr. Scarborough was so nett Mir ein paar abscheide Geschenke zu geben, was sehr nett von ihm war und wofür ich sehr dankbar bin. Eines der Geschenke war eine Heights college Jacke. In der Mittagspause waren ein paar Freunde und ich bei McDonald’s, welches besser in Deutschland schmeckt. Als letzte Stunde hatten wir Calculus, also Mathe. Ca. 14 Uhr hatten wir Schluss und sind nachhause gefahren. Zuhause haben wir uns ausgeruht indem wir eine Serie geguckt haben, bevor wir angefangen haben uns für die Abschiedsparty vorzubereiten die heute ansteht.
Jalia Wagner


Samstag, 07.02.2026
Nach zwei ereignisreichen Wochen in den USA ging es am 7.2.2026 wieder zurück nach Deutschland. Am selben Tag fand auch Houstonfest statt (Deutsch-Wettbewerb für Schüler in Houston) und da sich dafür viele Austauschschüler früh treffen mussten, hatten viele nicht die Möglichkeit, sich an diesem Tag von ihrem Austauschpartner zu verabschieden
Da unser Flug nach Frankfurt erst um 16:30 startete, hatte man noch genug Zeit, um den Koffer zu packen, was aufgrund von gekauften Souvenirs schwerer war als erwartet. Dennoch haben es fast alle zur ausgemachten Zeit zum Check-in am Flughafen geschafft. Ein Security Check und ein überteuertes Mittagessen später hat das Boarding begonnen und somit auch der langwierigste Flug meines Lebens. Nach ca.10h Kopfschmerzen, minimalem Bewegungsraum, maximaler Unbequemlichkeit und einem gestiefelten Kater Film sind wir endlich in Frankfurt angekommen und haben gemeinsam auf unseren Flieger nach Leipzig gewartet. So wie wir in das Flugzeug gestiegen sind, so waren wir auch schon
in Leipzig gelandet, zumindest hat es sich so angefühlt, da der Flug nur 30 Minuten gedauert hat.
Nachdem wir unsere Koffer abgeholt haben, ging es sofort zu unseren Familien, die uns schon am Ausgang erwartet haben. Natürlich waren alle froh, wieder zuhause zu sein und die Familie wieder zu sehen, so sehr sogar, dass ein Paar Tränen geflossen sind.
Somit waren auch schon ein paar der besten Wochen meines Lebens vorbei und ich habe seitdem jeden Tag an diese Erfahrung gedacht und wünschte, sie wäre nicht so schnell vorübergegangen.
Nick Wiesner

Gegenbesuch 2023 in Leipzig
Erster Tag – Präsentationen





11.06.2023 Ankunft



Houston 2022
Day 13
Der Kampf ums Überleben (nicht)
Wir beschreiben den 11.10.2022. Bereits seit 13 Tagen kämpfen wir uns, abgeschottet von unseren Familien, durch den amerikanischen Alltag. Anfangs schien der Tag wie jeder andere, ich wachte auf, machte mich für die Vormittagsbeschäftigung für Jugendliche bereit. Was man hier auch Highschool nennt, obwohl es keineswegs mit einer deutschen Schule zu vergleichen ist. Wie immer trafen sich die Überlebenden vor der Schule und wie immer stellten wir uns die gleiche Frage … Wo ist Jonas? Doch dieses Mal war nicht von Dannemann die Rede, nein, wie nahezu jeden Morgen erreichte Jonas Friedrich die „Schule“ nur verspätet. Nach dem Meeting gingen wir wie gewohnt in die Klassen. Manche von uns haben im Unterricht gesungen, manche in einer freien Stunde auf ihr Handy geschaut, produktiv war wie immer keiner. Doch dann passierte es, alle Überlebenden erhebten sich und verließen das Klassenzimmer.
Ehe man sich versah, stand man bereits auf einer Ranch. Als die Pferde zum ersten Mal Deutsche sahen, starrten sie uns mit langen Gesichtern an. Doch nicht nur sie, sondern auch Hunde und Cowboys/-girls waren vor Ort. Wir wussten alle, dass es keinen anderen Weg gab, nach Hause zu kommen, als zu reiten. Die erfahrenen und sehr netten Cowboys und Girls erklärten, wie es funktioniert und schon ging es los.
Bereits nach den ersten 100m musste ein Stopp gemacht werden. Francescas Pferd Bedias hatte vergessen, auf die Toilette zu gehen. Nach der kleinen Pinkelpause ging es nun weiter. Während des 1,5-stündigen Trips mussten wir noch 3 weitere Stopps einlegen. Bis wir dann endlich an unserem Ziel ankamen. Es war die Ranch … Wir machten fast so lange Gesichter wie die Pferde, als wir erfuhren, dass das alles nur zum Spaß war. Enttäuscht, dem Ziel, Deutschland keinen Schritt näher zu sein, aber auch erleichtert, nicht um das Überleben kämpfen zu müssen, fuhren wir dann wieder zu unseren Gastfamilien.
Der Tag ist fast geschafft, fast, denn eine der Schülerinnen kann ihren 18. Geburtstag feiern, Melanie. Was sie auch noch bei einer Party am Abend mit uns teilen möchte.
Von Vincent Kühnke

Day 12
Good morning Germany!
Nachdem heute wieder ein Ereignisreicher Tag zu Ende geht und wir alle in unsere Gastfamilien zurückgekehrt sind, kann man natürlich wieder einiges berichten. Unser aller Tag fing zuallererst (nach dem wir in der Schule angekommen sind) mit einer Tanz Übungseinheit an, an der alle mit viel Saaß teilgenommen haben. Danach ging es auch schon zurück in die Klassen. Heute waren wir wieder mit Vorträgen dran, die im Übrigen alle sehr gut gelaufen sind. Nachdem Leo, Muriel und ich mit unserem Vortrag über den Sport in Deutschland fertig waren, konnte ich an wenig anderes als Basketball denken und „ballte“ auch schon mal ohne Ball los (In Fachkreisen auch „Ballen ohne Ball“ genannt). Falls sich jetzt jemand fragt: „Was bedeutet denn „ballen“?“ Ballen bedeutet, in die Mall zu gehen, um sich was zu holen. Aber ich schweife ab. Die Mall steht nämlich erst morgen auf dem Plan ;). Nach der Schule sind dann ein paar von uns Basketball spielen gegangen. Gegen 18 Uhr ging es dann mit Harry, Vincent, Jonathan, Leo, Melanie und Francesca (wir nennen sie Hannah/Sophie) zu einem unglaublich guten mexikanischen Restaurant, mit gratis Chips und sehr leckeren Speisen. Allerdings konnten wir nicht alles aufessen, was zur Folge hatte, dass wir das Brot nach Hause brachten. Auf dem Rückweg hörten wir schwungvolle Klänge von „Jaws“, Bällen und dem Geldjungen. Am Ende sind wir gut Zuhause angekommen und ruhen uns aus
Liebe Grüße,
Johann Roloff
Weekend
Hi Germany! Das Wochenende mit meiner Gastfamilie war crazy!
Am Samstag schaute ich meiner Austauschpartnerin Natascha bei ihrem Fußballspiel zu. Leider hat ihr Team das Spiel verloren und Natascha hat ihren Knöchel (ähnlich wie bei Anton) verstaucht…
Nach der Niederlage ging es für uns zum Austin County Fair. Als erstes schauten wir uns eine Beauty-Pageant (Schönheitswettbewerb) an, wo es meiner Meinung nach echt komische Teilnehmerinnen gab. Das Mädchen im roten Kleid (siehe Bild) war extremst religiös und gab auf jede Frage, die ihr gestellt wurde, Jesus und Gottes Wille an…
Die im grünen Kleid, welche sehr viel Selbstbräuner aufgetragen hatte, gab an, dass sie in Zukunft gerne eine FBI Agentin werden wolle und dass ihr ehemaliger Traumberuf (Astronautin) zu unrealistisch gewesen sei…
Nach dieser für mich sehr amüsierenden Veranstaltung ging es endlich zum Rodeo, wo wir zu unserem Erfreuen auf unseren Lehrer Herrn Gans trafen☺️?… Am Sonntag ging es für mich, Anton und Jonas zum Brazos Bend State Park, wo wir mehrere Alligatoren (Schni schna schnappi) beobachten konnten. Am Nachmittag gingen wir zum Fußballspiel der Dynamos und am Abend gab es für uns ein leckeres Lachs- Sandwich. LECKER, LECKER! ?Alexa Lindner




Day 9
Hallo Deutschland,
heute war auch schon unsere zweiter richtiger Schultag. Es ist nicht mehr alles so neu und wir sind es gewöhnt unten auf dem Boden in den Klassen zu sitze, weil alle Klassen voll sind. Außerdem haben wir uns daran gewöhnt, dass wir bei jeder Schulklingel zusammenzucken, weil es wie ein Amokalarm klingt. Unsere Stunden sehen hier eigentlich auch immer gleich aus. Alle Arbeiten an ihrem Laptop oder laufen durch den Raum und tanzen zu Justdance. Ja sie tanzen wirklich im Unterricht. Unser einziger richtiger Unterricht war Mathe. Allerdings in der letzten Reihe und ihr wisst was das heißt. Essen so viel man kann. Es gab lecker mexikanisches Essen von unserem Lehrer. Heute lag das Highlight allerdings auf dem Oktoberfest nach der Schule. Wir bereiteten bereits gestern Currywurst vor aber sie haben es total falsch verstanden. Es war mehr Hotdog mit Currysauce als Currywurst. Diese Enttäuschung ließ sich allerdings durch die Musik und den Spielen weg machen. Nicht nur wir, auch die paar Amerikaner, die da waren, gingen ordentlich zu Bands wie Kraftklub und einigen Schlagersängern ab. Auch „Griechischer Wein“ wurde sehr gefeiert. Die Frage blieb aber. Wo ist Dannemann? Nachdem wir alles aufgeräumt hatten fuhr jeder zu sich nachhause. Wir holten uns jedoch zuerst Bubble tea und dann kamen noch Freunde vorbei. Das ist das Beste. Alles ist zwar sehr spontan aber man kann sich sicher sein, dass die Abende immer lustig werden und sei es in dem man mit viel zu lauter Musik, schnell (aUf jEdEn FaLl regelkonform) über den Highway fährt. Wir hoffen der Abend war auch für Anton cool auch wenn er sich beim Fußball spielen verletzte. Wahrscheinlich war er von all den süßen Homecoming Einladungen mit Blumen und Schildern abgelenkt. Die sind nämlich einfach nur super interessant und erfüllen so ziemlich jedes Klischee aus den Filmen. Eigentlich sehen all hier wie in den Filmen aus. Jedoch wissen wir nur der Charakter zählt und der ist natürlich auch wie in jedem Film.
Damit sagen wir Nachtiii und wir hören uns morgen wieder!
Sophie Kautetztky



Day 7
Heute haben wir Schulfrei und das heißt für uns jede Menge coole Ausflüge. Nach einigen Schwierigkeiten am Morgen, ging es verspätet mit den Vans zum Space Center Houston. Erst durften wir das Gelände mit einer kleinen Bahn erkunden und sahen die berühmte Apollo 17 Saturn V Rakete! Als diese sehenswerte Tour fertig war ging ich rein und dachte mir nur „ich muss rausss“, weil die Klimaanlagen die Gebäude so dolle runter kühlen.
Jedenfalls sahen wir uns noch die Ausstellung an und nahmen auch das ein oder andere Mitbringsel mit.
Danach ging es zum Strandhaus in dem wir lecker Pizza aßen. Logischerweise ging es danach Baden am naheliegenden Strand; fragt nicht warum Amis in Klamotten ins Wasser gehen und eine USA Flagge in den Sand steckten. Naja, als wir fertig waren ging es zurück zum Haus indem wir grillten, Tischtennis, Fußball und mehr Games spielten.
Die Gruppe wächst langsam immer mehr zusammen und ‚taut auf‘. Wir sind gespannt was in den nächsten Tagen alles auf uns zu kommt.
Grüße aus Texas!
Lilly Bertram
Day 6
Heute hieß es für uns wieder Schule und somit begann der erste Schultag an der Heights High School. Wir mussten 8 Uhr da sein und es ging direkt los mit einem gemeinsamen Frühstück. Während die Amerikaner in ihre Klassen gingen, bekamen wir unsere School ID damit jeder weis das wir an dieser Schule sein dürfen. Dann ging es auch schon weiter. Jeder ist mit seinem Partner mitgegangen und hat den Unterricht besucht. Es war super interessant, da es hier anders zugeht als in Deutschland. Nach der Schule, welche ungefähr 16 Uhr endete sind wir alle zu einem Kochkurs gefahren. Hier wurde dann lecker Tortillas mit Chicken Fajita gekocht. Zum Nachtisch gab es dann noch selbstgemachte Cupcakes. Nachdem wir alle gemeinsam gegessen haben ist jeder zu sich nachhause gefahren, weil morgen ein langer Tag ansteht.
Mara Hust



Day 5
Samstagabend war es endlich soweit. Wir sind mit ein bisschen Verspätung in Houston gelandet und haben uns sehr gefreut, endlich unsere Austauschpartner kennenzulernen.
Ein paar von uns sind lecker mexikanisch essen gegangen oder haben zu Hause die Familie kennengelernt.
Am Sonntag ging es für uns zum Football. Die Houston Texans haben gegen die San Diego Chargers hart gekämpft. Mir hat die Atmosphäre und die Spannung im Spiel richtig gut gefallen. Es gab nur ein Problem: die langen Warteschlangen für Essen und Trinken. Nach knapp 90 Minuten haben wir aber doch Hotdog und Coke gekriegt und das Spiel zu Ende geschaut.
Den Abend haben wir ganz entspannt verbracht und uns auf unseren ersten Schultag gefreut!
Liebe Grüsse aus Houston.
Melanie Primke
Day 4
Good evening Deutschland,
der heutige Tag war von Ortswechsel und viel Warten bestimmt. Um 8.30 haben wir uns wie immer zum Frühstücken getroffen, dabei waren Ted’s Bulletin (American Diner) und Trader Joe’s (Supermarket) bevorzugtes Ziel. Dann ging es im strömenden Regen zurück zum Hostel , Koffer packen, aufräumen und „Good Bye“ sagen…
Mit grossen Koffern und Handgepäck sind wir über die Ustreet gerüttelt und in die Metro gepoltert, umsteigen und am Ende der Silverline in den Bus zum Dulles Airport.
Dort einchecken, Koffer aufgeben (alles alleine, fast keine Angestellten mehr, nun warten wir schon 3 Std und alle sind sehr aufgeregt. Die Amerikaner aber auch, in Houston angekommen, werden unsere Schüler ihre Partner mit Eltern zum ersten Mal treffen, kein Deutsch, nur Englisch, riesige Autos und die unerträgliche Hitze der texanischen Sonne. Auch abends ist es noch extrem warm, hohe Luftfeuchtigkeit durch die Nähe des Gulf of Mexico. Alle werden ihr erstes Wochenende bei einer amerikanischen Familie verbringen.
Montag treffen wir uns dann in der Cafeteria.
Good night Deutschland.
Guido Gans



Day 3
Hello Germany
Heute hieß es Tag 3 in Washington D.C. Auch heute waren wir wieder in Ted’s Bulletin frühstücken. Die Preise hier sind immer noch sehr teuer im Vergleich zu Deutschland, dafür schmeckte es aber auch wieder richtig gut. Entgegen aller Erwartungen konnten sich Lena und Vincent sogar etwas gesundes, und zwar einen Obstteller bestellen – denn es ist Obst im Haus!
Danach machten wir uns mal wieder auf eine Reise in der wir mal wieder die 20.000 Schrittemarke durchbrochen haben. Unser erstes Ziel war dabei heute das Capitol. Auf den Wiesen und Rasen rund um den Sitz des U.S. Senats hüpften übrigens unzählige kleine Squirells, amerikanische Eichhörnchen, herum.
Anschließend besuchten wir dann das National Museum of American History. Eigentlich hatten wir vor in Gruppen das Museum zu erkunden, wie schon gestern. Als wir dann jedoch die Gelegenheit hatten eine superspannende Tour von einem älteren Herren zu erhalten, konnten wir jedoch nicht widerstehen. Auch danach hieß es wieder Mittagessen bei typisch amerikanischen Foodtrucks, bei denen wir die wohl besten Hamburger seit längerem gegessen haben.
Wie schon gestern geplant, liefen wir dann noch zum Weißen Haus. Irgend ein weißhaariger Mann hat dort versucht die Treppen hochzulaufen, ist jedoch ausgerutscht und hingefallen 🙁 Das Wetter wurde dann immer schlimmer, weshalb wir uns entschlossen die U-Bahn zu finden um zurück zur Herberge zu fahren. Google Maps leitete uns jedoch zunächst falsch, weshalb wir dann noch 10 Minuten durch den Regen laufen mussten. Schließlich haben wir es aber doch geschafft und abends noch eine riesige Pizza verdrückt.
Morgen melden wir uns wieder, dann aber schon aus Houston. Viele Grüße mach Deutschland
Anton Schmidt


Day 2
Nach einer nicht so erholsamen Nacht ging es 8:30 für uns los zum Frühstücken. Die Gruppe und ich waren lecker frühstücken im Ted’s Bulletin in D.C. Mit schöner Aussicht auf die schicke Einrichtung. Leeecker Lecker! Fragt nicht was für Saft Anton getrunken hat. Einfach Oraangensaft! Danach ging es für uns zum Smithonian Museum of Natural History. Von Kristallen bis zu Skeletten aller Arten, konnte man dort alles sehen. Mittags wurde bei Fast Food Trucks gegessen – typisch amerikanisch!
Anschließend ging es für uns zum Washington Monument und dem Lincoln Memorial. Natürlich taten unsere Füße danach noch nicht genug weh, weswegen es weiter zum Iwo Jima Merorial ging. Nach Rom zu pilgern wäre wohl einfacher gewesen, am Ende sind wir trotzdem irgendwie angekommen. Nach 20.000 Schritten beschlossen wir den Ausflug zum Weißen Haus auf den nächsten Tag zu verschieben. Mit der U-Bahn haben wir es dann irgendwie wieder zurück ins Hostel geschafft. Mit überteuerten Fertigessen aus der Mikrowelle und schmerzenden Füßen ging unser 2. Tag in Washington zu Ende.
-Lena Ebert



29.09.2022
Good morning Germany,
Hier ist es jetzt 21 Uhr(3Uhr Leipziger Zeit) alle haben was gegessen und liegen in ihren Kojen in unserem Hostle in Ustreet unweit dem politischen Zentrum der westlichen Welt.
Um 7.45 haben wir uns auf dem Flughafen getroffen, Eltern verabschiedet, obligatorische Foto und dann Security. Flug nach München ging echt schnell. In München mussten wir direkt zum Boarding, da jeder Reisepass, ESTA, Impfnachweis und Grund der Reise abgefragt wurden.
Dann hinein in dieses gigantische Flugzeug Boeing 777. Kurz nach dem Start ging es gleich mit Snack, Drinks, Lunch los, später dann noch ein Snack, aber 8 Std Flug ist schon anstrengend. Pünktlich 16Uhr sind wir in DC gelandet.
Haben eine Stunde bei Immigration(Einwanderung) gewartet und ausgerechnet Alexa hat einen super peniblen Officer erwischt, der verlangte einen schriftlichen Nachweis unseres Austausches mit Email und Schulstempel…
Naja…
Dann mit Bus und 2xMetro zur Ustreet, eine Mischung aus Kreuzberg in Berlin und Eisenbahnstr bei uns…. Auch die Häuser hier sind doch sehr unamerikanisch, alles ist europäisch.
Mit Eindrücken von wirklich armen Menschen hier, haben wir bei Subway und MC Donalds Abendbrot gegessen.
Guido Gans

Lebhaftes #MeetUS

Einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 12 waren vor Kurzem im US-Generalkonsulat und trafen dort auf Generalkonsul Ken Toko sowie den Minister-Counselor for Management Matt Smith. Das Treffen diente der Vorbereitung und Einstimmung auf die zweiwöchige Reise nach Houston, die in Kürze stattfinden wird.
Es gab Gespräche über deutsche und US-amerikanische Stereotypen, das Studentenleben in den Vereinigten Staaten sowie die Arbeit eines Diplomaten.
Der Schüleraustausch nach Houston wird unterstützt vom Verein für die Städtepartnerschaft Leipzig-Houston e.V.
Wir halten Sie hier über den Austausch in Houston auf dem Laufenden und freuen uns auf spannende Erfahrungen.


