Eine Begegnung, die bewegt – Zeitzeugin Anna Strishkowa zu Gast an unserer Schule
Ein ganz besonderer und bewegender Vormittag liegt hinter uns: Die 84-jährige Anna Strishkowa berichtete in unserer Aula von ihrem Schicksal als Kind im Konzentrationslager Auschwitz. Sie erzählte eindrücklich von den Erlebnissen im Lager, den grausamen medizinischen Eingriffen an Kindern und davon, wie sie nach der Befreiung durch ihre späteren Adoptiveltern gerettet wurde.
aktualisiert aus Eindrücken von Schülern:
Am Freitag, den 30.Oktober, fand bei uns am Kepler-Gymnasium eine eindrucksvolle Veranstaltung statt. Die Zeitzeugin Anna Strishkowa, eine Holocaustüberlebende aus Kiew, erzählte uns von ihrer Zeit in Auschwitz und über die Auswirkungen auf ihr Leben danach. Konzentriert und gebannt folgten Schülerinnen und Schüler der 9.-12. Klasse unserer Schule, des Goethe-Gymnasiums, des Schumann-Gymnasiums und des Rudolf-Hildebrand-Gymnasiums, Markkleeberg ihren Ausführungen.
Ihre Geschichte zu hören und ausgewählte Bilder dazu zu sehen, war für uns Schüler sehr besonders und berührend. Wir alle wurden zum Nachdenken angeregt. Wir danken Anna Strishkowa und ihrer Tochter Olga für ihren Besuch an unserer Schule und allen Organisatoren und Helfern. In dem Film „Schwarzer Zucker, Rotes Blut“ von Luigi Toscano kann man noch mehr Anna Strishkowa und ihr Leben erfahren. (Pauline K., 10a)
Das Gespräch mit der Zeitzeugin war sehr interessant, aber auch sehr emotional. Es war etwas Besonderes, die Erlebnisse direkt von jemandem zu hören, der das alles selbst erlebt hat. Manche Geschichten waren sehr erschreckend und haben einen zum Nachdenken gebracht. Ich persönlich fand das Gespräch aber sehr wichtig, weil man dadurch besser verstehen konnte, was damals passiert ist. (Evi, Klasse 10)
Ein herzlicher Dank gilt Frau Jekić, die das Gespräch übersetzte und so diese besondere Begegnung ermöglichte.


