Newsletter Nr. 4 – März 2026
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit Meilenstiefeln nähern wir uns dem Osterfest; gerade noch Fasching feiernde Schülerinnen und Schüler wahrgenommen, könnte man nun bald schon Ostereier in den blühenden Begrünungen des Schulgeländes verstecken. Ich möchte nicht versäumen, Ihnen und euch wieder einen kleinen Einblick in Entwicklungen und Ereignisse der vergangenen Monate zu geben.
Herzlich möchte ich Frau Parr begrüßen, die als Unterrichtsversorgung im Fach Physik die neunten Klassen unterrichtet. Neueinstellungen gab es im Februar nicht; aller Voraussicht nach wird dies auch im Sommer leider nicht der Fall sein.
Es wurde wieder gereist: Zehntklässler begaben sich unter der exzellenten Leitung Herrn Köppels ins Skilager, Achtklässler reisten in Begleitung Herrn Langers und Frau Heinigs zu unseren Austauschpartnern nach Schweden. Manchmal ist es auch der Zufall, der die Geschichten schreibt. Wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im Juni ihr erstes Gruppenspiel in der texanischen Metropole und Partnerstadt Leipzigs, Houston, spielen wird, werden einige unserer Schülerinnen und Schüler, wie Sie dem angehängten Bild entnehmen können, sagen können, dass sie Anfang des Jahres zwei erlebnisreiche Wochen genau dort verbracht haben. Danken möchte ich insbesondere Frau Kapellmann, die in kürzester Einarbeitungszeit diesen USA-Austausch möglich gemacht hat; ich selbst durfte ihn gemeinsam mit ihr begleiten und bin stark beeindruckt zurückgekehrt. Wir sind der festen Überzeugung, dass der Faden der Nahbarkeit im Kleinen besonders dann aufrecht erhalten werden muss, wenn im Großen eher Unnahbarkeit herrscht. Der Gegenbesuch wird im Juni stattfinden und wir sind diesbezüglich voller Vorfreude.
Hinter uns liegen ein erfolgreicher Tag der offenen Tür, der sehr gefragt war, obwohl wir alle widrigem Wetter trotzen mussten. Für die Rückmeldungen in Bezug auf diesen Tag bin ich wie immer dankbar; nur wer um Dinge weiß, kann sie auch angemessen weiterentwickeln. Unsere UNESCO-Projekttage sind seit diesem Schuljahr auf das gesamte Schuljahr verteilt; zuletzt fand ein Tag im März statt. Ziel war und ist, prozesshaft an einem Projekt zu arbeiten. Ich danke unserer UNESCO-Beauftragten, Frau Kerrinnis, für die umfänglichen Organisationsarbeiten in diesem Zusammenhang. Und auch die neuen Brandschutzwände im Altbau werden bereits künstlerisch gestaltet: zuletzt auch durch eine Schülergruppe um Herrn Höser. Ich danke für das Engagement so vieler, wenn es um eine ansprechende Schulhausgestaltung im Alt- und Neubau geht.
Verschiedentlich haben wir uns erfolgreich an Wettbewerben beteiligt: Big Challenge fand im Fach Englisch statt und Schüler haben an der Landesrunde des Sächsischen Informatikwettbewerbs in Dresden teilgenommen. Besonders gefreut habe ich mich über Schüler der fünften Klasse: Sie haben bei der Sächsischen Schulschach-Olympiade unter 22 teilnehmenden Mannschaften einen sehr guten vierten Platz erreicht. Damit war das Team zugleich das bestplatzierte Gymnasium unter den Leipziger Schulen. Großartig! Allen Schülerinnen und Schülern, die uns bei Wettbewerben (oft erfolgreich) vertreten, möchte ich meinen Dank aussprechen. Ihr seid ein wichtiger Bestandteil unserer Außenwirkung.
Darüber hinaus fanden mannigfaltige Veranstaltungen statt: Im Rahmen von „Kepler liest“ lasen und besprachen viele Autorinnen und Autoren ihre Werke mit Schülerinnen und Schülern; so z. B. Christian von Aster aus Leipzig aus seinem Buch „Alice vs. Wunderland“ mit Zehntklässlern. Ich danke Herrn Mandt für die umfangreichen Planungen. Außerdem gab es von Frau Decker organisierte, verschiedene Veranstaltungen im Rahmen unseres Präventionskonzeptes: z. B. zu ideologische Gefahren im digitalen Raum (Jg. 9) oder zu Demokratiebildung (Jg. 10). Im Bereich der Berufsberatung haben wir aufgrund der hohen Beteiligung an der „Schau rein“-Woche einen Preis in Höhe von 300,- Euro gewonnen. Hierzu möchte ich besonders den beiden verantwortlichen Lehrkräften, Frau Heinig und Herrn Bergmann, für ihr Engagement danken; aber natürlich auch allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern!
In Bezug auf die Schulentwicklung gehen wir konsequent weitere Schritte. Mit Beginn des kommenden Schuljahres richten wir eine Steuergruppe aus sechs Kolleginnen und Kollegen bestehend ein. Hierbei werden wichtige Stakeholder (für Schulleitung, Unterrichts- und Schulentwicklung) und gewählte Vertreter der Gesamtlehrerkonferenz vertreten sein. Ein großes Highlight wartet auf uns im kommenden Jahr: Am 04.01.2027 findet unser 2. Kepler-Forum statt. Wir werden unter Beteiligung von Klassensprechern sowie Klassenelternvertretern die Zielvereinbarungen des vergangenen Forums in den Blick nehmen und uns ein neues Mandat für die dann folgenden zwei Jahre einholen. Hierbei wird der Steuergruppe in Zukunft eine große Verantwortung zuteil; sie soll neben externen Entwicklungstendenzen die Schulentwicklung maßgeblich steuern und die Fäden des Kepler-Forums in den Händen halten. Natürlich wird erster Schritt des neu zu gründenden Gremiums sein, das Kepler-Forum angemessen vorzubereiten.
Derzeitig beschäftigen wir uns auch mit weitreichenden Fragen in den Gremien: Die Gesamtlehrerkonferenz im Mai und die Schulkonferenz Anfang Juni werden sich ausreichender Beschäftigung erfreuen. Hierbei geht es u. a. um die Rhythmisierung unserer Unterrichtszeiten und ein Kinderschutzkonzept. Auch die Frage der Weiterentwicklung der komplexen Leistung in Zeiten künstlicher Intelligenz könnte zeitnah abermals Thema sein. Mit dem Schulträger bleiben wir im Austausch zu Schwimmzeiten und setzen uns für die Belange der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler ein. Dem Schülerrat möchte ich einen großen Dank aussprechen: Ich freue mich, dass ihr selbstorganisiert die Ausleihe der „aktiven Pause“ organisiert habt. Es beweist, dass es funktionieren kann, wenn wir alle ein Ziel vor Augen haben. Dass wir mit unserer angepassten Hausordnung und dem ausgeweiteten Handy-Verbot richtig lagen, zeigt sich deutlich, wenn das Staatsministerium nun sachsenweit weitergehende Handyverbote auch an weiterführenden Schulen durchsetzen will.
Mit großer Freude blicke ich auf die kommende Zeit, die uns zweifelsohne fordern wird; es ist, um mich einer sportlichen Metapher zu bemühen, die „Crunch Time“ des Schuljahres. Hierbei denke ich insbesondere an die nahenden Abiturprüfungen, für die ich an dieser Stelle maximalen Erfolg wünsche, und die Abiturzeugnisausgabe im Juni, aber auch an die Besuche unserer Austauschpartner aus Frankreich und den USA. Darüber hinaus hat sich der Staatsminister, Herr Clemens, für Juni zu einem Schulbesuch angekündigt, zu dem ich sowohl Elternratsvorsitzende als auch Schülersprecher eingeladen habe. Und es geht immer auch um Erneuerung: Schülerinnen und Schüler werden uns verlassen und neu beehren, die Anmelderunde läuft in vollen Zügen und wird voraussichtlich vier volle neue Klassen für uns bereithalten, auf die ich mich ganz besonders freue. Bald dürfte unsere Schule dann ausgiebig in der neuen Staffel von „Der Lehrer“ zu sehen sein.
Für die nahenden Ferien wünsche ich euch und Ihnen wundervolle Tage bei hoffentlich sonnigem Wetter, egal wo ihr sie verbringt. Ihnen und euch allen ein gesegnetes Osterfest, das immer wieder zur Erneuerung auffordert. Oder weltlicher: Das Leben ist stete Veränderung. Warum sollte Schule es nicht sein?!
Herzliche Grüße
Paul Deuschle














